UMTS Prepaid

UMTS Prepaid erlebt derzeit einen wahren Boom! Allerdings gibt es beim UMTS Prepaid Vieles zu beachten. Hinzu kommt, dass viele Dinge für die meisten Kunden nur unverständlich erklärt werden. Unsere Webseite hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Thema UMTS verständlich zu erklären und damit fangen wir direkt auf der Startseite an.

UMTS Prepaid dient sozusagen als mobiler Internetanschluss. Im Gegensatz zu DSL oder einem Internetanschluss per Kabel, erlaubt UMTS Prepaid das Surfen im Internet, von jedem nur erdenklichen Ort aus. UMTS ist der Mobilfunkstandard der dritten Generation. Das heißt, die Internetverbindung wird beim UMTS Prepaid nicht über einen festen DSL- oder Kabelanschluss hergestellt, sondern über das Mobilfunknetz.

Für UMTS Prepaid müssen selbstverständlich dementsprechende Vorkehrungen bezüglich der Hardware getroffen werden. Damit UMTS genutzt werden kann, muss das jeweilige Endgerät, das zum Surfen verwendet wird, UMTS-fähig sein. Die meisten Notebooks besitzen heutzutage bereits ein integriertes UMTS-Modem. Auch die meisten Handys sind bereits UMTS-fähig und können für das Surfen im mobilen Web eingesetzt werden. Wer lieber mit dem Notebook oder dem Desktop PC per UMTS Prepaid surfen möchte, kann seinen Computer auch nachträglich mit einem UMTS-Modem ausstatten. Dazu bieten sich mehrere Möglichkeiten. Alle UMTS Prepaid Anbieter vertreiben Surfsticks oder UMTS-Karten. Teilweise gibt es die Hardware sogar bei Vertragsabschluss kostenlos oder zu einem geringen Preis. Oftmals werden die UMTS-Modems bereits ab 1,- Euro angeboten.

Im Bereich UMTS Prepaid gibt es sogenannte Flatrates. Mit einer Flatrate kann das UMTS Prepaid ohne jegliche Einschränkungen genutzt werden. Es kann also, ohne auf die Zeit oder das Datenvolumen achten zu müssen, unbegrenzt im Internet gesurft werden. Dafür wird ein monatlicher Pauschalpreis berechnet. Der Preis bleibt immer stabil, unabhängig davon wie lange im Internet gesurft wurde, bzw. wie viel Datenvolumen verbraucht wurde. Flatrates sind besonders Vielsurfern zu empfehlen. Für Kunden, die nur unregelmäßig oder gelegentlich im mobilen Web surfen, lohnt sich eine Flatrate nicht.

Neben den gewöhnlichen UMTS Prepaid Flatrates gibt es sogenannte Fair Flatrates. Bei diesen Flatrates wird die Surfgeschwindigkeit ab einem Datenvolumen von in der Regel 5 Gigabyte, von UMTS-Geschwindigkeit, also von 384 KBit/s, auf 64 KBit/s gesenkt. Selbstverständlich kann auch ein größeres Datenvolumen genutzt werden, ohne dass der Preis für die Flatrate angehoben wird. Allerdings kann dann nur noch mit einer langsameren Geschwindigkeit im Internet gesurft werden. Die Geschwindigkeitsdrosselung dient dazu, dass das UMTS-Netz nicht voll ausgelastet wird, um anderen Nutzern, die weniger Datenvolumen verbrauchen, eine angemessene Surfgeschwindigkeit garantieren zu können.

In Deutschland ist das UMTS-Netz zu mehr als 80 Prozent ausgebaut. Leider ist das Netz in kleineren Orten meistens nicht so gut ausgestattet, sodass es bei der UMTS-Versorgung zu Lücken kommen kann. Wenn UMTS nicht verfügbar ist, kann nur mit EDGE oder GPRS im Internet gesurft werden, wodurch die Geschwindigkeit beim Surfen sinkt. EDGE bietet im Gegensatz zu UMTS nur eine Geschwindigkeit von bis zu 220 KBit/s und GPRS von bis zu 56 KBit/s. Auf den Webseiten der UMTS Prepaid Anbieter, kann anhand der Postleitzahl ermittelt werden, ob UMTS verfügbar ist oder ob es derzeit ausgebaut wird. Aktuell wird das UMTS-Netz vor allem in ländlichen Regionen weiter ausgebaut.

In den Regionen in denen UMTS verfügbar ist, werden mittlerweile meistens auch die UMTS-Erweiterungen HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) und HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) angeboten. Mit HSDPA wird der Downlink beschleunigt, wodurch Datenraten mit bis zu 7,2 MBit/s möglich sind. Das Surfen im Internet wird somit stark beschleunigt. Auch Musik-, Video- und Softwaredownloads werden mit HSDPA um ein Vielfaches beschleunigt. HSUPA beschleunigt lediglich den Uplink, was sich positiv beim Hochladen von Videos und Musik sowie beim Versand von E-Mails mit Dateianhängen auswirkt. Die beiden UMTS-Erweiterungen können getrennt voneinander zum UMTS Prepaid gebucht werden. Wer kaum Uploads tätigt wird HSUPA nicht benötigen.